Unter dem Motto „Wir backen das an – aber bitte mit Sahne“ war unsere Bürgermeisterkandidatin Angelika Ortner mit Kandidierenden im Pfarrheim, um interessierten Bürgerinnen und Bürgern in „süßer Atmosphäre“ Rede und Antwort zu stehen.
Anhand einer selbst gestalteten gemeindlichen Torte nahm Angelika Ortner Bezug auf gemeindliche Pflichtaufgaben, Aufgaben, die im Ermessen der Gemeinde stehen und freiwillige Aufgaben. Sie gab einen Überblick über Ziele, die für unseren Ort wichtig sind, wie vorausschauend geplant werden kann und was sie unter Transparenz im Handeln versteht. Es wurden Fragen zur kommunalen Wärmeplanung, zur Durchführung von Dorffesten in Mödishofen und der Zusammenarbeit mit Gewerbetreibenden gestellt. In Einzelgesprächen konnten die Kandidaten und Kandidatinnen kennengelernt werden. Ein rundum gelungener Nachmittag 🙂
Am 14. Februar luden die Aktiven Bürger Ustersbach (ABU) zu einer besonderen Valentinsaktion vor der Bäckerei Rieger ein. Von 8:00 bis 10:00 Uhr standen die Vertreterinnen Barbara Satzinger, Andrea Braun und Claudia Seldschopf gemeinsam mit Bürgermeisterkandidatin Angelika Ortner für Gespräche an der Hauptstraße bereit.
Als herzliche Geste verteilte die ABU frisch gebackene Valentinsherzen an die Kunden der Bäckerei. Die Herzen wurden von der Bäckerei Rieger extra für diesen Anlass für die ABU angefertigt
Die Aktion war sehr gut besucht und bot Raum für einen regen Austausch. Im Fokus der Bürgergespräche standen wichtige lokale Themen wie die Straßensanierung, die Trinkwasserversorgung und die Nutzung des Forums. Auch über das allgemeine Aufgabenfeld einer Bürgermeisterin und aktuelle Anliegen der Ustersbacher wurde intensiv diskutiert.
„Es hat uns große Freude bereitet, in so entspannter Atmosphäre mit den Bürgerinnen und Bürgern im direkten Austausch zu sein“, resümierte das Team der ABU
Am 12. Februar feierten eir wieder underen traditionellen Powerfrauen-Fasching. Mit rund 170 Gästen war das Forum fast ausverkauft und die Stimmung einfach riesig!
Programm-Highlights & Musik
Die Tanzfläche war dank DJ Blacksmith und seinem Mix aus verschiedenen Musikrichtungen den ganzen Abend voll. Für echte Show-Highlights sorgten der grandiose Auftritt der CCD Deubachia und die begeisternde Show des Männerballetts Da Lachia.
Besondere Ehrungen
Zwei besondere Faschingsorden wurden an diesem Abend verliehen:
* An Nadine Reif (Agawanger Wilde Weiber)
* An Anja Völk (ABU-Gründungsmitglied), die uns seit Jahren tatkräftig unterstützt.
Ein großes Dankeschön
Ein riesiges Lob geht an unser Helfer:innen-Team! Schon ab mittags wurde aufgebaut, während der Party bewirtet und bis in den nächsten Tag hinein aufgeräumt. Ohne diesen Einsatz wäre die Veranstaltung nicht möglich gewesen – ihr seid der Garant für diesen Erfolg! Ein großes Dankeschön auch für alles rund um die Technik an Hannes Völk.
Es war ein rundum gelungener Abend mit viel Spaß und Tanz. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr!
Wissen kompakt: Intensive Fortbildungstage in Fürstenfeldbruck
Drei Tage lang stand für unsere Kandidatin Angelika Ortner alles im Zeichen der kommunalen Weiterbildung. Bei einem intensiven Seminar des Bayerischen Selbstverwaltungskollegs in Fürstenfeldbruck konnte sie ihr Fachwissen gezielt vertiefen.
Unter Anleitung kompetenter Referierender wurden alle entscheidenden Aspekte der Ratsarbeit beleuchtet: Von den Strukturen des Bayerischen Gemeindetags über die komplexe Finanzpolitik und das Kommunalrecht bis hin zu praktischen Fragen der Geschäftsordnung und des Baurechts. Auch sicherheitsrelevante Themen wie Haftungsfragen, die Besoldung sowie Details zur kommenden Kommunalwahl standen auf der Agenda.
Unser Adventskalender soll täglich einen Impuls geben: Wir wollen uns erinnern und in die Zukunft blicken. Lasst Euch überraschen!
Wisst Ihr noch, wie der Dorfadventskalender entstand? In einer Zeit, in der wir uns kaum begegnen konnten, haben viele helfende Hände unsere Gemeinde zum Leuchten gebracht und Spaziergänge verschönert.
Heute strahlen noch viel mehr Fenster und Gärten und verbreiten eine wunderbare Adventsstimmung. Geht spazieren und schaut Euch um!
Teilnahme an der Fachtagung zur aktiven Ortsentwicklung: Gestalten statt Abwarten
Die Fachtagung „Gestalten statt abwarten“, ausgerichtet in Thierhaupten, widmete sich den Herausforderungen der aktiven Ortsentwicklung in ländlichen Gemeinden. Rund 120 Fachleute aus Kommunalpolitik, Planung und Verwaltung diskutierten über Wege, wie trotz knapper Haushalte, steigender Baukosten und komplexer Planungsaufgaben eine hohe Gestaltungsqualität erreicht werden kann.
Veranstalter dieser Tagung waren die Schule der Dorf- und Landentwicklung (SDL) Thierhaupten in Kooperation mit der Bayerischen Architektenkammer, dem Bayerischen Gemeindetag und der Bayerischen Verwaltung für Ländliche Entwicklung.
Vorausschauende Planung und finanzielle Strategien
Architektin Stefanie Seeholzer betonte in ihrem Vortrag die essenzielle Rolle vorausschauender Planung als Arbeitshilfe für kommunale Entscheidungsträger. Sie hob besonders den sorgsamen Umgang mit dem Bestand hervor, den sie als „goldene Energie“ bezeichnete – eine Anspielung auf die identitätsstiftenden und sozialen Werte bestehender Gebäude und Räume. Im Anschluss erläuterte Matthias Simon, Direktor des Bayerischen Gemeindetags, Instrumente zur Erhaltung der kommunalen Handlungsfähigkeit trotz finanzieller Engpässe. Er betonte die Notwendigkeit von städtebaulichen Verträgen, um Kosten auf Vorhabenträger zu übertragen, und sah in einer rechtswirksamen Verpflichtung zur kompakten Siedlungsentwicklung den Schlüssel zur Senkung langfristiger Folgekosten.
Erfolgreiche Praxisbeispiele und Mut zur Veränderung
Der Nachmittag der Tagung stand ganz im Zeichen konkreter Lösungsansätze. Präsentiert wurden beispielhafte Projekte, die neue, wenn auch anspruchsvolle, Wege im Wohnungsbau aufzeigten, etwa durch die Realisierung von mehrgeschossigem Wohnraum über Supermärkten. Darüber hinaus zeigten Vorträge, wie bürgerschaftliches Engagement und genossenschaftliche Verantwortung zu einer erfolgreichen Revitalisierung denkmalgeschützter Objekte führen können. Ein weiteres Thema war die Schaffung bedarfsgerechter und bezahlbarer Wohnformen im ländlichen Raum durch die Organisation von Bauherrengemeinschaften. Die Ausstellung „lebenswert.“ des Wessobrunner Kreises zeigte Alternativen zum Bau von Einfamilienhäuser auf.
Am Ende wurde die gemeinsame Verantwortung aller Akteure hervorgehoben: Gemeinden müssen den Mut haben, als Impulsgeber aufzutreten und gemeinsam mit Netzwerkpartnern neue Nutzungs- und Trägerformen zu entwickeln und umzusetzen. Eine sehr gelungene und informative Tagung, die Ideen für die Weiterentwicklung unserer Gemeinde lieferte.
Als Fraktion/Liste der Aktive Bürger für Ustersbach (ABU) e.V. nahmen wir aktiv an der kürzlich abgehaltenen Bürgerversammlung teil. Unsere Präsenz vor Ort erfüllte dabei mehrere entscheidende Funktionen: In erster Linie diente sie dazu, direkte Anliegen und Empfehlungen der Bürgerinnen und Bürger aufzunehmen. Diese werden wir nun gezielt in unsere zukünftige Gemeinderatsarbeit einbringen.
Blick auf das Jahr 2026
Uns war es wichtig, den persönlichen Kontakt zu suchen und im direkten Austausch mit denjenigen zu stehen, die wir im Gemeinderat vertreten. Darüber hinaus unterstrich unsere Anwesenheit unser aktives Engagement und unsere Bereitschaft, die Gemeinde verantwortungsvoll mitzugestalten – auch mit Blick auf das Jahr 2026. Es hat uns sehr gefreut, dass so viele Bürgerinnen und Bürger ins Forum kamen, um die Informationen von Bürgermeister Willi Reiter zu hören und ihre Fragen sowie Anliegen einzubringen.
Nach Einbruch der Dunkelheit zogen zahlreiche Familien mit Kindern mit ihren Laternen vom Sportplatz aus zum Marienheim Baschenegg. Dort lauschten alle einer Andacht mit Martinsspiel und freuten sich dann über das Teilen der leckeren Martinsbrötchen, die von fleißigen Eltern gebacken worden waren. Für den größeren Hunger hatte das Marienheim Semmeln mit Wienerle und Punsch vorbereitet.
Organisiert wurde der Umzug von der Pfarrei Ustersbach, der Kindertagesstätte St. Fridolin und dem Marienheim Baschenegg, unterstützt von der FFW Ustersbach/Mödishofen und der Musikkapelle Maingründel. Eine Aktion, die bei uns am Ort nicht wegzudenken ist. Sie zeigt, wie wichtig Traditionen sind und dass es immer Menschen gibt, sie sich dafür engagieren und ehrenamtlich einbringen.
ABU bringt Ökologische Aufwertung in Ustersbach voran
Die Wählergemeinschaft Aktive Bürger Ustersbach (ABU) hat in der Gemeinderatssitzung vom 24. Juni 2025 einen wichtigen Schritt zur ökologischen Aufwertung unseres Gemeindegebiets gemacht. Unser Antrag auf Überprüfung und Umsetzung der im Gemeindeentwicklungskonzept (GEK) festgehaltenen Maßnahme 9.1 wurde positiv aufgenommen!
Die Initiative: Bürgerwunsch wird Antrag
Ausgangspunkt war unser Bunter Tisch am 10. April 2025, bei dem wir auf Wunsch vieler Teilnehmer kleinere GEK-Maßnahmen beleuchteten, die mit überschaubarem Aufwand und Bürgerbeteiligung umgesetzt werden können. Im Fokus stand dabei die hoch priorisierte Maßnahme 9.1: Ökologische Aufwertung von Flächen, Schaffung von Streuobstwiesen und Blühflächen im ganzen Gemeindegebiet (auch zu finden auf Seite 62 des GEK-Abschlussberichtes).
Zusammen mit Mitgliedern des damaligen Arbeitskreises haben wir den Maßnahmenkatalog geprüft und erste konkrete gemeindliche Flächen identifiziert, die für die Anpflanzung in Frage kommen:
Dorfweiher Mödishofen
Flächen bei der neuen TW-Aufbereitung und beim neuen TW-Brunnen
Beim TSV (östlich des Spielfelds)
Umfeld der Kläranlage (ehemaliger Jugendtreff)
Entlang des Schotterparkplatzes gegenüber dem Schützenheim
Unsere Vorschläge: Finanzierung, Beteiligung und Pflege
Um diese wertvolle Maßnahme schnell und bürgernah umzusetzen, hat die ABU dem Gemeinderat konkrete Ideen zu Finanzierung und Beteiligung vorgelegt:
Finanzierung und Patenschaften
Wir setzen auf den aktuellen Bayerischen Streuobstpakt und dessen Förderprogramm, um die Kosten gering zu halten. Falls dennoch Mittel benötigt werden, können Bürgerinnen und Bürger Baumpatenschaften übernehmen und so die Anschaffung direkt unterstützen. Auch die laufende ILE Stauden Aktion passt hervorragend zu unseren Plänen.
Bürger aktiv einbeziehen
Wir wollen einen Aufruf starten, um interessierte Bürger zu gewinnen!
Der Obst- und Gartenbauverein (OGV) könnte Informationsveranstaltungen anbieten, um über die Wichtigkeit von Streuobstwiesen und Blühflächen aufzuklären.
Bürger könnten ihre privaten Gärten/Flächen melden, die für eine ökologische Aufwertung in Frage kommen. Auch private Personen können Fördermittel über das Staatsministerium beantragen!
In Zusammenarbeit mit dem OGV könnten wir auf kleinen Flächen gemeinsam Tulpenzwiebeln, Krokusse oder Blühsamen ausbringen – idealerweise ergänzt durch Hinweis- und Info-Tafeln.
Pflege und Zukunft
Die Pflege auf öffentlichen Flächen könnte durch Baumschnittkurse des OGV gewährleistet werden, oder durch die Baumpaten selbst. Ergänzend dazu schlugen wir vor, gefällte Bäume (z.B. am Birkenweg beim TSV) durch Patenschaften nachzupflanzen.
Die „Baumgutschein-Idee“
Als besonderes ökologisches Zeichen kam die Idee auf, jedem Neugeborenen im Gemeindegebiet einen Baum(-gutschein) als Geschenk zur Geburt zu überreichen.
Das Votum des Gemeinderats und die nächsten Schritte
Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 24.06.2025 unserem Antrag zugestimmt und die Umsetzung befürwortet: Der Gemeinderat war der Meinung, dass zusätzliche Bepflanzungen öffentlicher Flächen sinnvoll sind.
Eine Begehung geeigneter Flächen durch unsere Gemeinderäte Andrea Braun, Bernhard Schmid mit Unterstützung von Martin Braun wurde bereits durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Besichtigung und konkrete Umsetzungsvorschläge wurden durch Andrea Braun in einer Powerpointpräsentation in der Gemeinderatssitzung am 28. Oktober 2025 vorgestellt.
Screenshot
Der Gemeinderat ist sich einig, dass die Baumpflanzungen für die ökologische Aufwertung wertvoll sind. DAs entwickelte Konzept soll weiterverfolgt werden. Dazu wird Kontakt zum Gartenbauverein Ustersbach aufgenommen. Außerdem soll es an der Bürgerversammlung vorgestellt werden.
Bleiben Sie dran und machen Sie mit! Die ABU freut sich darauf, gemeinsam mit Ihnen Ustersbach noch grüner und naturnäher zu gestalten!
Meilenstein für die Zukunft: Ustersbach nimmt neue Trinkwasseraufbereitungsanlage in Betrieb
25.10.2025 Die Gemeinde Ustersbach setzt ein starkes Zeichen für die Zukunftsfähigkeit ihrer Wasserversorgung: Nach intensiver Planungs- und Bauzeit ist die neue Trinkwasseraufbereitungsanlage nun offiziell in Betrieb. Dieses Großprojekt stellt einen entscheidenden Schritt dar, um die hohe Qualität des Trinkwassers langfristig zu sichern und den wachsenden Anforderungen des Umweltschutzes sowie der Versorgungssicherheit gerecht zu werden. Die Anlage, die modernste Technik mit ökologischer Verantwortung verbindet, ist ein wichtiger Beitrag zur Infrastruktur der Region.
Technologischer Sprung: Höchste Standards für reinstes Wasser
Das Herzstück der neuen Anlage bildet eine innovative Aufbereitungstechnologie. Während das Rohwasser aus den gemeindeeigenen Brunnen weiterhin von hoher natürlicher Güte ist, sorgt die neue Anlage dafür, dass selbst geringste Spuren unerwünschter Stoffe zuverlässig entfernt werden. Zum Einsatz kommen dabei Verfahren wie die ultrafeine Filtration und gegebenenfalls moderne Oxidationsverfahren, die das Wasser nicht nur von Trübungen und Keimen, sondern auch von möglichen anthropogenen Einträgen befreien. Dies garantiert, dass das Trinkwasser in Ustersbach auch künftig alle strengen Grenzwerte der Trinkwasserverordnung einhält und in konstant bester Qualität an die Haushalte geliefert wird.
Nachhaltigkeit und Effizienz: Ein Gewinn für Umwelt und Bürger
Neben der kompromisslosen Wasserqualität wurde bei der Planung ein besonderes Augenmerk auf Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit gelegt. Die neue Anlage arbeitet dank energieeffizienter Pumpen und Steuerungstechnik deutlich sparsamer als ihre Vorgängerversion. Durch die Optimierung der Prozesse wird der Einsatz von Chemikalien auf ein Minimum reduziert, was die Umwelt schont. Gleichzeitig sorgt die automatisierte Steuerung für einen geringeren Wartungsaufwand und eine höhere Betriebssicherheit, was langfristig zur Stabilisierung der Betriebskosten und damit der Wassergebühren beiträgt. Die Anlage ist zudem so konzipiert, dass sie flexibel auf schwankende Bedarfe reagieren kann.Nachhaltigkeit durch Solarenergie Auf den Dächern der Anlage ist eine 20-Kilowatt-Photovoltaik-Anlage (PV) installiert. Diese ermöglicht es, die Aufbereitungsanlage bei Sonnenschein zu 100 Prozent durch solaren Eigenstrom zu betreiben. Durch diese Maßnahmen sichert Ustersbach nicht nur die hohe Qualität und Verfügbarkeit des Trinkwassers, sondern leistet auch einen aktiven Beitrag zur Energiewende und zum umweltbewussten Betrieb ihrer öffentlichen Infrastruktur.
Optimistisch in die Zukunft
Mit der Inbetriebnahme der neuen Trinkwasseraufbereitungsanlage blickt Ustersbach optimistisch in die Zukunft. Die Investition sichert nicht nur die Einhaltung aktueller und künftiger Qualitätsstandards, sondern erhöht auch die Resilienz des Wasserversorgungssystems gegenüber klimatischen und umweltbedingten Veränderungen. Die Gemeinde Ustersbach festigt damit ihre Position als verantwortungsvolle Kommune, die den Schutz ihrer wichtigsten Ressource – des Trinkwassers – an oberste Stelle setzt. Die Bürger können sich weiterhin auf eine zuverlässige und erstklassige Wasserversorgung verlassen.